Edthof 18, Grünau im Almtal. Der Sunnseitgarten ist der Anfang von allem. Bevor es den Biomarkt in Gmunden und den Store in Kirchdorf gab, gab es ein Stück Land im Almtal, eine Idee und sehr viel Handarbeit. Hier wächst, was uns wichtig ist — und hier haben wir gelernt, worauf es uns ankommt.

Die Beete des Sunnseitgartens mit Blick auf die Berge des Almtals

Ein Garten, aus dem alles gewachsen ist

Rund 1400 Quadratmeter Beet im No-Dig-System, ein Zuchtkeller für Pilze und Microgreens, rund 15 Bienenstöcke. Bewirtschaftet von Andrea und Martin Drack — ohne ein einziges künstliches Mittel.

Was hier wächst
Rund 50 Gemüsearten, dazu alte Sorten und Raritäten. Pilze aus dem Keller, Microgreens, Honig, Jungpflanzen und Eingekochtes.
Gemüse, Pilze & Microgreens ›

Wie es dazu kam
Vom Versuchsgarten 2021 über die erste Saison bis zu Biomarkt und Store. Die Stationen der Reihe nach.
Rückblicke aus dem Gartenjahr ›

Wichtig zu wissen

Heuer ist es ruhiger bei uns

Der Hofladen in Grünau, der heuer geschlossen bleibt

Seit Juli ruht ein Teil unserer Flächen. Der Hofladen hat geschlossen, den Direktverkauf ab Hof und die Gemüsekiste gibt es diese Saison nicht. Wir haben in zwei Jahren viel aufgebaut und uns entschieden, den Garten für eine Saison zurückzunehmen, statt alles gleichzeitig halb zu machen.

Was weiterläuft: Pilzzucht und Imkerei. Was der Garten hergibt, kommt in kleineren Mengen in den Biomarkt Gmunden. Gartenführungen machen wir weiterhin gerne.

Im nächsten Jahr starten wir wieder durch. Warum wir die Pause machen ›

No Dig

Wie wir anbauen

Gemüse, Obst und Beeren wachsen bei uns auf permanenten Beeten im No-Dig-System, auf rund 1400 Quadratmetern — das meiste im Freiland, dazu ein Folientunnel. „No Dig“ heißt: Der Boden wird nicht umgegraben. Statt ihn jedes Jahr aufzureißen, legen wir Kompost obenauf und lassen das Bodenleben die Arbeit machen. Regenwürmer, Pilzgeflechte und Mikroorganismen bauen die Struktur auf, die eine Fräse zerstören würde.

Gedüngt wird ausschließlich mit Kompost, Mist, Pflanzenjauchen, Steinmehl und effektiven Mikroorganismen. Von der Anzucht bis zur Ernte kommt kein einziges künstliches Mittel zum Einsatz.

Das Ergebnis schmeckt man: Langsameres Wachstum, gesunder Boden und eine durchdachte Sortenauswahl machen das Gemüse intensiver im Geschmack und gehaltvoller.

Arbeit an einem permanenten Beet im No-Dig-System
Kompost obenauf statt Umgraben — das Bodenleben macht den Rest.

Die Beetflächen des Sunnseitgartens in Grünau im Almtal

Aus Garten und Keller

Was es bei uns gibt

Pom-Pom-Pilz aus der eigenen Zucht

Pilze & Microgreens

Austernpilz, Kräuterseitling, Shiitake und Pom Pom wachsen auf Bio-Substrat im Keller. Dazu Microgreens mit einem Vielfachen der Nährstoffdichte von ausgewachsenem Gemüse.

Biene auf einer Blüte im Sunnseitgarten

Honig

Martin imkert seit 2020, inzwischen sind es rund 15 Bienenstöcke. Weil es im weiten Umkreis keine konventionelle Feldwirtschaft gibt, dürfen wir zu unserem Honig wirklich Bio sagen.

Dazu Jungpflanzen im Frühjahr, Eier von rund 60 Hühnern, Obstbrände aus dem Kupferkessel und Eingekochtes aus der eigenen Küche. Alles im Einzelnen ›

Edthof 18, Grünau im Almtal

Komm vorbei

Adresse

Sunnseitgarten
Andrea und Martin Drack
Edthof 18
4645 Grünau im Almtal

Standort auf Google Maps ansehen ›

Was heuer läuft

Hofladen geschlossen
Ab-Hof-Verkauf heuer nicht
Gemüsekiste heuer nicht
Pilzzucht läuft
Imkerei läuft
Gartenführungen auf Anfrage

Kontakt

Telefon: 0660 4777591
E-Mail: office@sunnseit.shop

Gartenführungen

Wer sehen möchte, wie No-Dig in der Praxis aussieht, wie die Pilze im Keller wachsen oder wie es bei den Bienen zugeht, ruft einfach an. Auch heuer.

Was im Garten wächst, findest du im Biomarkt Gmunden. Dort gibt es außerdem den Weltladen und GEA & Waldviertler, in Kirchdorf beide noch einmal. Alle Standorte im Überblick: Standorte.